Rezept für Caesars Salad


Ann Thibeault - Fotolia.com

Einer meiner Lieblingssalate ist der Caesars Salad. Er verdankt seinen Namen dem Restaurant Caesar‘s Place in Tijuana an der Grenze zwischen Mexiko und den USA. Der Chef des Restaurants, der Italoamerikaner Cesare Cardini, erfand Caesars Salad 1924 aus der Not heraus, weil er wegen eines unerwarteten Besucheransturms nur noch über genügend Salatzutaten verfügte. Noch heute gibt es den „original“ Caesar Salad nur in Tijuana, wobei sich mehrere Restaurants um die legitime Nachfolge des Caesar‘s Place streiten. Aber keine Angst, um den Salat zu genießen muss man nicht so weit fahren, und die notwendigen Zutaten sind auch auf jedem Wochenmarkt oder in jedem Supermarkt zu erhalten.

Caesars Salad ist einfach und schnell anzurichten. Grundsätzlich besteht er aus Römersalat, Parmesan und Croutons. Darüber wird eine spezielle Vinaigrette gegeben, die aus Olivenöl, frischem Eigelb, Worchestershiresauce, Zitronensaft, Salz und Pfeffer angerührt wird. Je nach Rezept und Geschmack kann man den Salat mit verschiedenen Beigaben, wie Tomaten, Garnelen, Avocado, Sardellenfilets oder gebratener Geflügelbrust, servieren.

Für einen Caesars Salad für vier Vorspeisenportionen verwende ich folgende Zutaten:

500 Gramm Salat, und zwar Eis- oder Römersalat, weil diese Salatsorten gekräuselte statt glatte Oberflächen haben und so das Dressing besser anhaftet. Dazu vier Eier, 70 Gramm Parmesan, eine halbe Knoblauchzehe, Salz, schwarzer Pfeffer, 1 bis 2 Zitronen, Weißweinessig, sechs Esslöffel Olivenöl und einen halben Teelöffel Dijonsenf.

Für die Croutons verwende ich 60 Gramm Weißbrot und etwas Sonnenblumenöl. Je nach gewünschter Variante von Cäsars Salat kommen noch folgende Zutaten hinzu: frisches Basilikum, 12 Cocktailtomaten, 8 Sardellen, eine rote Zwiebel, 4 kleine Thunfischsteaks, 8 Garnelen oder 240 Gramm Rindsfilet.
Bei der Zubereitung von Caesars Salad ist das Dressing der schwierigste Teil. Um eine optimale cremige Konsistenz zu erreichen koche ich die Eier genau eine Minute und schrecke sie anschließend kalt ab. Dann werden Eiweiß und Dotter getrennt, denn nur letzteres findet Verwendung. Nun reibe ich etwa 30 Gramm Parmesan und vermische es mit den Eidottern, gebe zwei bis drei Esslöffel Zitronensaft, sechs Esslöffel Olivenöl, Pfeffer, Salz, Dijonsenf und eine gepresste halbe Knoblauchzehe hinzu. Das ganze schmecke ich noch mit ein wenig Weißweinessig ab und gebe es zum gut Durchschütteln in einen Shaker. Für die Croutons schneide ich das Weißbrot in kleine Würfel und brate sie mit Öl in der Pfanne an. Nun wasche und schleudere ich den Salat, der dann relativ trocken sein sollte, damit das Dressing gut anhaftet. Caesars Salad wird dann mit den Croutons und dem übrigen Parmesan vermengt, das Dressing darüber gegeben und gut mit dem Salat vermischt. Die restlichen Croutons verwende ich noch als Garnitur. Für die speziellen Varianten des Caesars Salad können noch Rindsfiletspitzen, Thunfischsteaks oder Garnelen hinzu gegeben werden. Am besten lässt sich Caesars Salad mit einem trockenen Weißwein genießen.

Über den Autor:Peter Dreuw

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