Dole Earth - woher kommt die Banane

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Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher Ihre Banane kommt? Man kann zwar recht viel in Treibhäusern heranzüchten, aber Bananen kommen tatsächlich noch mehrheitlich aus Übersee. meistens haben die Bananen eine knapp zweiwöchige Schiffsreise hinter sich und werden dann in Europa in Reifehäusern nachgereift. So gesehen, Bananen kommen durchaus frisch auf den Tisch.

Aber woher kommt die Banane? Ich meine jetzt nicht allgemein, sondern konkret die, die Sie gerade in der Hand haben?

Wenn Sie eine Dole-Banane essen, haben Sie Glück. Dole hat mit dem Projekt Dole Earth eine interessante Idee umgesetzt. Alle Dole-Bananen tragen seit Mai den sogenannten Farm-Code auf ihrem Aufkleber. Der Farm-Code (nein, das hat nichts mit Farmville zu tun..) ist ein Zahlencode, mit dem man auf der Dole Earth Webseite nachverfolgen kann, woher die Banane kommt, die man gerade in der Hand hat.

Dole Europe klärt mit der Webseite Dole Earth auf, woher die Frucht kommt und geht damit einen großen Schritt weiter in Richtung Transparenz im Anbau. Neben der Herkunft der Bananenhand finden sich Informationen zur jeweiligen Farm sowie der Region. Dazu gehören auch Informationen über die Anzahl der Beschäftigten und die genutzte Fläche.

Ich habe durch die eBuzzing-Kampagne von diesem neuen System erfahren. Bemerkenswert finde ich an dieser Website aber vor allem, die vielfältige information. Normalerweise habe ich es nicht so sehr mit letztlich auf Werbung ausgerichteten Seiten, die mir ein paar Diashows und Videos zeigen wollen.Aber diese Seite ist erfrischend anders. Dole hat es geschafft, einen pseudointeraktiven Rundgang durch eine Bananenplantage super interessant darzustellen. Das ganze funktioniert in einer an Google StreetView angelegten Optik und Steuerung, wodurch man sich wirklich mitten drin fühlt.

Obwohl ich schon in der Karibik war und auch den Unterschied zwischen den in Europe beliebten Obst-Bananen und den auch weit verbreiteten, aber in Europa selten zu findenden Kochbananen kannte, habe ich einiges dazu gelernt.

Besonders positiv fand ich, dass Dole neben den Bildern und Fakten auch die Menschen, die dort arbeiten, präsentiert. Was ich ein wenig seltsam finde, ist, dass im Rundgang eingespielte Videos geschnitten sind, man diese aber in voller Länge trotzdem auf der Webseite ansehen kann.

Dole ist eine bekannte Marke, keine Frage. Aber das Dole weltweit nach eigenen Angaben rung 59.000 Menschen beschäftigt, ist eine Größenordnung, die ich nie bei "Bananen" und anderem Obst erwartet hätte. Andererseits wusste ich auch nicht, dass die Firma Dole bereits 1851 gegründet wurde. In rund 160 Jahren kommt natürlich was zusammen.

Bisher muss ich für mich zugeben, ich habe bei Obst und besonders bei Bananen eher nicht bei Dole gekauft, sondern das mitgenommen, was der Supermarkt gerade anbietet. Banane ist schließlich Banane. oder nicht?

Nachdem ich die Videos gesehen habe, die deutlich zeigen, welche Ausmaße eine Bananenfarm hat, kann ich mir gut vorstellen, wie das auch an anderen Stellen und bei anderen Produzenten aussieht. In diesem Zusammenhang bemerkenswert fand ich die dargestellten Umweltschutzbemühungen von Dole. Man kümmert sich nach eigener Darstellung auch um Wasserkreisläufe, Wiederaufforstung und Erhalt der Bodenqualität. Sicherlich ist dabei vieles nicht uneigennützig, aber immerhin, die Werbung kommuniziert das Umweltbewußtsein des Konzerns, der sich um Transparenz bemüht.

Ich würde mir wünschen, wenn diese Angaben von einer unabhängigen Instanz geprüft werden würde. Ich bin aber sicher, dass diese Transparenz auch Umweltschutzorganisationen auf den Plan ruft, die die Dinge sicher prüfen werden. Sollte dabei kein Skandal auftreten, ist es mir sicher den geringen Aufpreis wert, den die Dole-Produkte mehr kosten, als die der NoName-Bananenanbauer, die keine Umweltpolitik betreiben.

Weitere Infos auch unter http://www.dole.de

 

Über den Autor:Peter Dreuw

 

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