Rezept für Frikadellen

Frikadellen sind im mitteleuropäischen Raum in der Alltagsküche ein weit verbreitetes Rezept. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Zubereitung von Frikadellen.

Man kann Sie warm und kalt genießen und "auch mal zwischendurch". Ebenso eignen sie sich für unterwegs oder zum Picknik.

Zubereitung einer klassischen Frikadelle, ebenso Klops, Bulette oder Fleischpflanzerl genannt:

 

 

  1. Trockene Brötchen vom Vortag, eventuell auch Toastscheiben werden in Milch, Sahne oder Wasser eingeweicht. Eine Zwiebel wird in kleine Würfel geschnitten und untergemischt, eventuell auch vorgedünstet. Die Petersilie wird gewaschen, getrocknet und sehr klein gehackt und ebenso beigemischt.
     
  2. Das Hackfleisch, in der Regel aus Rind, Schwein oder gemischt, wird in eine Schüssel gegeben, das Brötchen ausgedrückt und mit Ei, Zwiebel, Petersilie, Senf, Majoran und eventuell Muskat zusammen zum Hackfleisch gegeben. Danach werden beliebig nach dem eigenen Geschmack verschiedene Gewürze, beispielsweise Salz oder schwarzer Pfeffer hinzugegeben. Gartenkräuter jeglicher Art können der Masse zugefügt werden. Durch die Zugabe von Koriander oder gemahlenem Kreuzkümmel erhält man eine orientalische Note. Nun wird mit der Hand alles gut vermengt.
     
  3. Aus dieser Masse werden nun handtellergroße Frikadellen (Buletten) geformt. Diese dürfen nicht zu hoch sein. Die Höhe dar höchstens 3 Zentimeter betragen. Ein lockerer Hackteig sollte entstanden sein. Nach Bedarf werden Semmelbrösel hinzugefügt, falls die Masse noch zu flüssig ist, um daraus Frikadellen formen zu können.

    Tipp: Beim Formen der Frikadelle kann ein kleiner Würfel Feta oder Gouda in die Mitte gedrückt und mit dem Teig umschlossen. Zudem können sehr klein geschnittene Paprikawürfel der Masse beigegeben werden, was der Frikadelle ein sehr gutes Aroma gibt.
     

  4. Die Frikadelle wird im Anschluss in heißem Butterschmalz, in Butter oder Öl und bei mittlerer Hitze goldbraun angebraten, von beiden Seiten. Das Wichtigste ist, dass die Pfanne (vorzugsweise gusseisern) dabei nicht zu heiß ist, da die Frikadelle von außen sonst verbrennen und von innen roh bleiben würde. Damit dies vermieden wird, sollte den Frikadellen Zeit gegeben werden, etwa 7 Minuten für jede Seite und bei mittlerer Hitze. Ab und zu werden die Frikadellen gewendet.
     
  5. Nachdem die Frikadellen goldbraun sind, werden diese aus der Pfanne genommen und mit einem Küchenkrepp abgetupft. Auch auf dem Grill können Frikadellen geröstet werden. Warm und kalt sind sie ein Genuss. Dazu kann Kartoffel- oder Nudelsalat gereicht werden. In kleinen Kügelchen sind die Frikadellen ebenso als idealer Partysnack geeignet.

Über den Autor:Peter Dreuw