Schwäbischer Kartoffelsalat - kommt immer gut an!

Seit ein paar Jahren komme ich regelmäßig ins Schwabenländle und ich muss sagen, hier habe ich den besten Kartoffelsalat gegessen, den ich kenne!

Dabei schmeckt ein Schwäbischer Kartoffelsalat nicht nur gut, sondern hat auch sonst einige Vorzüge. Da der Schwäbische Kartoffelsalat statt mit Mayonnaise nur mit Essig und Öl gemacht wird, ist er auch absolut tauglich für sehr warmes Wetter - ganz egal ob beim Grillabend mit Freunden oder bei einer Gartenparty.
Schwäbischer Kartoffelsalat verträgt es gut, einige Zeit im Warmen zu stehen, ohne dass man beim Genuss irgendwelche gesundheitlichen Schäden durch Salmonellen befürchten muss. Außerdem kann der Kartoffelsalat gut ein paar Stunden vor dem Essen oder der Party zubereitet werden, auch wenn wahre Schwaben ihren Kartoffelsalat auch gerne einmal noch etwas warm essen.
Davon mal abgesehen, ist Schwäbischer Kartoffelsalat auch ein wahres Kombinationstalent. Ganz egal, ob man dazu Würstchen, Fleisch, gegrillten oder gebackenen Käse oder auch Fisch isst, Schwäbischer Kartoffelsalat passt - fast - immer!

Doch nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen und euch endlich mein ultimatives Geheimrezept meiner lieben schwäbischen Schwägerin verraten...

Für ca. 8 Portionen Schwäbischer Kartoffelsalat nehme man folgende Zutaten:

  • 2 kg festkochende Kartoffeln
  • 4 Zwiebeln
  • 4 EL Speiseöl, ich nehme immer Olivenöl
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 12 EL Weißweinessig
  • 2 TL mittelscharfen Senf
  • Salz oder Kräutersalz
  • Pfeffer, am besten frisch gemahlen
  • 1 Bund Schnittlauch, wenn nicht vorrätig tut es auch Tiefkühlschnittlauch
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Und so bereitet man den Kartoffelsalat zu:

Zuerst kocht man die Kartoffeln ordentlich gar - das dauert je nach Größe der Kartoffeln so zwischen 20 und 25 Minuten. Danach die Kartoffeln gleich abgießen und so gut es die eigenen Finger mitmachen, am besten noch heiß pellen und in Scheiben schneiden. Kartoffelscheiben in eine große Schüssel geben.

Nun widmet man sich den Zwiebeln, indem man diese abzieht und in kleine Würfel schneidet. Dann das Öl in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Nun gibt man die Brühe und den Essig hinzu und lässt das Ganze kurz aufkochen. Danach wird die Marinade noch mit dem Senf verfeinert und mit Salz und Pfeffer gut gewürzt.

Die noch warme Zwiebelmarinade kommt nun zu den ebenfalls noch warmen Kartoffelscheiben dazu und sollte vorsichtig untergemischt werden. Jetzt den Salat am besten noch einmal nachwürzen und etwas oder ganz erkalten lassen, ganz nach Belieben.

Vor dem Servieren sollte der Kartoffelsalat dann noch einmal abgeschmeckt und wahrscheinlich auch nachgewürzt werden. Evtl. muss man auch noch etwas Gemüsebrühe hinzugeben, die noch warmen Kartoffeln saugen das gut auf. Zum Schluss werden nun noch die Schnittlauchröllchen zum Salat gegeben - und fertig ist der Schwäbische Kartoffelsalat!

Mit einem Blick auf das gerade aufgeschriebene Rezept fällt mir übrigens noch ein weiterer Vorteil der Spezies Schwäbischer Kartoffelsalat ein. Der Schwäbische Kartoffelsalat schafft es nämlich mit recht wenigen Zutaten auszukommen, die man doch eigentlich sogar meistens alle im Haus vorrätig hat, oder?

In diesem Sinne: Ich wünsche Guten Appetit beim Ausprobieren!