Tagliatelle in Käse-Sahne-Sauce

Eines meiner Lieblings-"Schnell-Mal-Eben"-Nudelgerichte ist folgendes:

Tagliatelle in Käse-Sahne-Sauce.

Man benötigt hierzu:

  • Ein Päckchen magere Speckwürfel, ca 50-150 gr.
  • 500gr Tagliatelle
  • 1 Dose Champignons geschnitten (3. Wahl)
  • 150gr geriebenen Gouda
  • 100gr geriebenen Butterkäse oder ähnliches
  • 50gr geriebenen Hartkäse, z.B. Parmesan
  • 5-8 Scheiben gekochten Schinken
  • 200-300ml Sahne
  • 1 kleine Zwiebel
  • ggf. ein Teelöffel grüne Pfefferkörner

Beim Käse kann man die Mengenverhältnisse dem eigenen Geschmack anpassen, da der Hartkäse einen intensiven Geschmack ergibt, ggf. also etwas mehr oder weniger hiervon. Auch muss es nicht unbedingt geriebener Käse sein, man kann auch entsprechend Schnittkäse oder gar Würfel nehmen, es dauert halt nur länger. Ebenso lässt sich diese Soße mit anderen Nudeln kombinieren, Spaghetti sind ebenso geeignet wie sogar Tortelini.

Die Nudeln werden entsprechend der Vorschrift gekocht. Parallel dazu brät man den Speck am besten mit Ölivenöl an. Hier kann man gerne schon etwas Knoblauchgranulat und gemahlenen schwarzen Pfeffer zugeben. Wenn der Speck leicht angebräunt ist, gibt man kurz die kleingewürfelte Zwiebel hinzu und lässt sie kurz glasieren. Das ganze wird mit der Sahne abgelöscht. Anschließend gibt man die Pilze hinzu und bringt das ganze zum kochen. Den Schinken schneidet man in kleine Würfel und gibt diese ebenfalls hinzu. Wer mag, kann an dieser Stelle ebenfalls die grünen Pfefferkörner hinzu geben. Das ganze wird leicht aufgekocht und mit Pfeffer, Salz, granuliertem Knoblauch und ggf. etwas Basilikum abgeschmeckt. Anschließend wird der Käse unter rühren hinzugegeben. Der Käse muss in der Soße schmelzen und diese damit andicken. Sollte dies nicht gelingen, etwa weil Ihr etwas wenig Käse genommen habt, dann kann man auch mit Soßenbinder (hell) zaubern. Das ganze sollte man nicht einkochen lassen, da der Käse gerne anbrennt - daher ist jetzt auch bis zum Servieren konstantes Rühren nötig.

Den Nudeln sollte man nach dem Abschütten etwas Butter oder Olivenöl zugeben, um diesen keine Gelegenheit zu geben, zu verkleben.

Guten Appetit!

Über den Autor:Peter Dreuw